
- Kopf mit Headset - Monika Hermeling
Der wirtschaftliche Erfolg einer Firma hängt heutzutage wesentlich von einem gut funktionierenden Personal Management und vom Internetauftritt ab. Interessenten, Kunden und Händler besuchen die Website einer Firma, um Informationen zu bekommen oder Bestellungen abzuwickeln. Da die Firmen-Website einen so hohen Stellenwert gewonnen hat, wird die Gestaltung des Webauftritts meist in professionelle Hände gegeben. Auch Firmen mit geringem Etat profitieren von einem perfekten Internetauftritt, der anschließend auf verschiedenen Internetplattformen wie Facebook, Twitter oder Xing gestellt werden kann. Die Entscheidung dafür oder dagegen unterscheidet meist „Digital Immigrants“ von „Digital Natives“.
Wer ist ein „Digital Immigrant“ oder ein „Digital Nativer“?
Die endlichen Begriffe der „Digital Immigrants“ oder „Digital Natives“ wurde vom Pädagogen und Manager Marc Prensky, der auch im Bereich des E-Learning tätig ist, geprägt. Alle Menschen teilen sich demnach, grob vereinfacht, in die Gruppen der „Digital Immigrants“, „die vor dem Jahr 1970 geboren wurden und nicht mit dem Internet und anderen als neu bezeichnete Medien aufwuchsen und die „Digital Natives“. Letztere wurden nach dem Jahr 1980 geboren, werden auch „digitale Muttersprachler“ genannt und wuchsen in einer Welt auf, in der die Kommunikation mit dem Internet, den Gesprächen am Handy, das Spielen von Videospielen eine Selbstverständlichkeit ist.
Wie unterscheiden sich die Digital Natives von ihren analogen Vorfahren?
Um zu veranschaulichen wie unterschiedlich die beiden Gruppen denken und handeln und wie sich das auswirken kann, könnten „Digital Immigrants“ mit Hühnereltern, die Entenküken aufziehen, verglichen werden. Die Hühner laufen besorgt gackernd am Ufer, während die vermeintlich in Lebensgefahr schwebenden zügig im Wasser schwimmen.
Die Generation der Digital Natives geht, wie Eltern, Pädagogen und Ausbilder täglich feststellen können, mit ihrem Erbe, das jede Generation der anderen hinterlässt, ganz entspannt um. Sie verfrachtet den Ballast in das Internet. Für sie ist es wichtig, möglichst rund um die Uhr online zu sein und zu wissen, was die Freunde gerade machen. Sie kommentieren mit Begeisterung die Aktionen anderer und helfen aktiv virtuelle, Netzwerk aufzubauen und zu unterstützen. Berichte ihrer Vorfahren, wie es ohne diese Kommunikation war, muten märchenhaft und abenteuerlich, fast bedrohlich. Digital Natives empfangen und verarbeiten Informationen im Multitaskingverfahren und schätzen den Direktzugriff auf Informationen Sie ziehen Grafiken dem Text vor und funktionieren am besten, wenn sie miteinander vernetzt sind. Erwähnenswert ist, so der Moshe Rapport von IBM Research, das sich die junge Generation durch Risikobereitschaft und schnelles Handeln auszeichnet. Sie probieren Ideen aus, versuchen sie umzusetzen und verwerfen sie, wenn sich diese als untauglich herausstellten.
Warum auch gute Produkte eine Präsentation auf Facebook, Twitter, Xing benötigen
Viele Firmeninhaber gehören der Generation der „Digital Immigrants“ an. Sie sind der irrigen Überzeugung, dass gute Produkte, eine professionelle Dienstleistungen und ein exzellenter Service, wie sie ihn haben, kein neumodisches Zusatzangebot wie Facebook oder Twitter brauchen.
Da „Digital Immigrants“ und „Digital Natives“ im Geschäftsleben von den Erfahrung und/oder das Technikverständis der anderen Gruppe profitieren wollen, ist es wichtig, eine gemeinsame Sprache zu finden. Die Bildersprache könnte eine solche sein.
Ein Beispiel, warum Internetportale für einen Geschäftserfolg wichtig sein können
Selbst Ozeanriesen benötigen, um vom Hafen ins tiefe Fahrwasser zu kommen, oft einen Schlepper. Facebook, Xing und Twitter könnten diese Funktion erfüllen. Denn trotz eines perfekten Aussehens kann es sein, dass eine Firmen-Website nicht den gewünschten Anschluss an die anvisierten Kunden bringt. Es ist wichtig herauszufinden, welches Unternehmer-Netzwerk für das Unternehmen in Frage kommt.
Kaufmännische Werte und Firmenpräsentation auf Internetplattformen
Wer stets und immer wenigstens sein Handy zur Verfügung hat, hat auch zum Begriff Freund und/oder Kunde ein umfassenderes Verständnis. Trotzdem ist es interessant zu erfahren, wie Geschäfte früher abgeschlossen wurden und wie Nutzer von Netzwerken sich mit den Regeln des ersten Marktforschers Nielsen weiterbilden können. Der Paradigmenwechsel, nach dem, vereinfacht gesagt, nicht mehr der Hersteller, sondern die Meinung des Users über Produkte wichtig ist, ist ein weiterer Aspekt.
Pro und kontra von Facebook, Twitter, Xing
Es kann vorkommen, dass Netzwerke und ihr Wert für das eigene Geschäft völlig über- oder unterbewertet werden. Auch wird das Surfen im Internet vielfach nicht mit einer Produktvorstellung oder der Verwaltung von Kundenanforderungen, wie sie von Fanpage bei Facebook geboten wird, gleichgesetzt. Geschäftsführer sind womöglich der Meinung, dass diese Foren nur Geld kosten und wenig Nutzen bringen. Darum tun Unternehmer gut daran, sich vor einem Entscheid umfassend über Kosten und Nutzen zu informieren. Gegner der Internetportale bemängeln, dass die Erfolge der Foren nicht messbar seien. Dem ist nicht so, denn der Durchgangsverkehr kann für ganze Zeitabläufe, einschließlich Seitenaufrufen und Klickraten, aufgezeichnet werden.Xing, das in Deutschland beruflich meist genutzte Netzwerk im Internet.
Informationen wie das erweiterte Internet ins Leben kam und was Web2.0 bedeutet. Hier die Facebook Regeln. So kann Twitter als Marketing-Instrument genutzt werden.
Die Erfahrung zeigt, dass Facebook, Twitter und Xing zu den wichtigen Seiten zählen, auf die schnell, unkompliziert miteinander kommuniziert wird und Fragen weltweit schnell beantwortet werden können. Dabei belebt Konkurrenz bei den Internetportalen eventuell das Geschäft. Kunden infomieren sich heute gerne auf möglichst vielen Plattformen. Allerdings spielt dabei die Breitbandverbindung im ländlichen Raum, eine nicht unwesentliche Rolle. Viele Nutzer von Facebook & Co wollen auch mal mit nur einer Person aus ihrem Freundeskreis persönlicher kommunizieren oder mit einem ausgewählten Personenkreis diskutieren. Das ist ab Mai 2011 mit Bebbl möglich.Es wird einfach dazugeschaltet.
Quellen: "Digital Natives, Digital Immigrants" in: On The Horizon (Oktober 2001); "Do They Really Think Differently?" in: On The Horizon (Dezember 2001). Als Übertragungen ins Deutsche werden "[der] Digital-Native", "digitaler Eingeborener, "digitaler Ureinwohner", "digital Einheimische" und Ähnliches verwendet.
